Kondensatoren, Widerstände Masse Kathodenbasis, Gitterbasis und Anodenbasis Röhrentechnik, Röhrenschaltung - Röhrengrundschaltungen, Kathoden-Basis-, Gitter-Basis- und Anoden-Basis-Röhrengrundschaltungen
20.08.2008. - 18:44

Röhrengrundschaltungen


Kathoden-Basis-, Gitter-Basis- und Anoden-Basis-Röhrengrundschaltungen

17.02.2006


In der Röhrentechnik beruhen alle Schaltungen auf drei Grundschaltungen. Alles andere sind Abwandlungen bzw. Erweiterungen. Prinzipiell ist es auch egal, ob Trioden oder Pentoden eingesetzt werden.

Röhrengrundschaltung Kathoden-Basis

Kathoden-Basis: Diese Schaltungsart ist de facto Standard. Die steuernde Gitterwechsel- spannung liegt zwischen Gitter und Kathode. Die verstärkte Wechselspannung wird zwischen Anode und Kathode abgenommen. Für die Signalwechselspannung ist dabei die Kathode die gemeinsame Elektrode. An der Anode steht somit die, mit der Wechselspannung über- lagerten, Gleichspannung Ua an. Je nach Anwendung kann dies unerwünscht sein. Mit Hilfe von Kondensatoren versucht man nun, den Gleichspannungsanteil von der Signalwechsel- spannung zu entfernen.


Beispiele zur Kathoden-Basis


Röhrengrundschaltung Gitter-Basis

Gitter-Basis: Wird das Gitter für eine Spannung fest (in diesem Fall Massebezug), dann wird die Spannung an der Kathode variabel. Der Eingangswiderstand dieser Schaltungsart ist dabei kleiner als bei der Kathoden-Basis-Schaltung. Ausserdem muss die Quelle der Steuerspannung zusätzlich noch Steuerstrom liefern. Das stellt für die Signalquelle eine nicht zu unterschätzende Belastung dar. Das Schaltungsprinzip wird vorwiegend in der HF-Technik eingesetzt, kommt aber auch in der NF-Technik vor (z.B. abgewandelt in der SRPP-Schaltung).


Beispiele zur Gitter-Basis


Röhrengrundschaltung Anoden-Basis

Anoden-Basis: In dieser Grundschaltung ist die Anode für die Signalwechselspannung auf Masse gelegt. Die Eingangsspannung muss in dieser Schaltungsvariante grösser sein als die Ausgangsspannung. Die Spannungsverstärkung bleibt also damit unter 1. Die Anoden-Basis Schaltung wird auch zur Anpassung an niederohmige Verbraucher verwendet (Impedanzanpassung). Auch herrscht zwischen Ein- und Ausgang Phasengleichheit. Im Gegensatz zu den voherigen Schaltungen, wird die Ausgangsimpedanz durch den (meist) niedrigen Kathodenwiderstand bestimmt.


Beispiele zur Anoden-Basis








Letzte Aktualisierung am 12.02.2007 - 17:12
 
Who's Online
Besucher online für Röhrenverstärker Es sind 8 Gäste online
Werbung