Wenn man allerdings nur 6,3V zur Heizung der Röhren zur Verfügung hat, wie es häufig in Röhren-Endstufen der Fall ist, zudem unbedingt eine SRPP-Schaltung als Treiber für eine Endröhre einsetzen will, dann muss man nicht unbedingt den Umweg über eine gleichgerichtete Gleichspannung gehen, um das Spannungspotential von (SRPP-) Kathode und (SRPP-) Heizung im Griff zu bekommen.
Mit symmetrierter Heiz-Wechselspannung geht es genauso gut und lässt sich auch wunderbar in Line-Vorverstärker einsetzen. Das folgende Bild zeigt, wie es geht:
Die Spannungsteiler-Widerstände Ra und Rb richten sich nach der einzusetzenden Röhre und natürlich nach der zur Verfügung stehenden Spannung Ub und werden exakt genauso berechnet, wie schon zuvor beschrieben.
Diesen kleinen Schaltungskniff kann man natürlich nicht nur auf SRPP-Schaltungsstufen einsetzen. Andere Schaltungen in Kathoden- oder Anodenbasis sind genauso dankbar für ein fest definiertes Ufk.
Zur weiteren Stabilisierung kann dem Widerstand noch ein kleiner Elko parallel geschaltet werden. Mehr als 100µF sollten es aber nicht sein und ist auch nicht nötig. Die Spannungsfestigkeit richtet sich nach dem Wert, den der Spannungsteiler »erzeugt« hat, im allgemein kommt man mit 100V bis 160V gut hin.
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