Röhrentechnik - RC-Filter, Phono-Entzerrer, Widerstände und Kondensatoren zur Entzerrung (1)
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04.07.2008. - 00:23

Phono-Entzerrer


Widerstände und Kondensatoren zur Entzerrung (1)

17.02.2006


Raumklang

Die Anzahl von Phono-Vorverstärker Applikationen sind Legion. Der geneigte Bastler nimmt meist eine Schaltung, baut sie nach und vertraut darauf, dass die RIAA- Spezifikation auch wirklich eingehalten wird.

Ein Phono-Vorverstärker ist dabei nichts anderes wie ein Filter bzw. Korrekturfilter, der die stark verzerrten Signale der Schallplatte wieder »geradebiegt«, sprich linearisiert. Um die Sache noch weiter zu verkomplizieren, hat die RC-Zeitkonstante (da ist das Wort wieder) ein gewichtiges Wort mitzureden.

Um es nun kurz zu machen: viele hochgepriesene Phono-Verstärkerschaltungen können die RIAA-Spezifikationen aufgrund von Schätzeisen-Formeln oder Bauteiltoleranzen nicht einhalten, denn dieser muss ja den definiert-verzerrten Frequenzgang nicht nur wieder linearisieren, sondern die Frequenzen unterschiedlich umgekehrt proportional wieder verstärken bzw. abschwächen.

Sehr wenige Bastler machen sich noch die Mühe und berechnen den entsprechenden Filter selbst. Stattdessen vertrauen sie darauf, dass alles bei den Bausatzangaben stimmt. Aber selbst den alten Hasen (gerade denen) fällt die Überprüfung schwer - ist sie doch zeitaufwändig und erfordert zudem auch noch einen genauen (und damit teueren) Messgerätepark. Meint der »alte Hase«.

Dabei ist es relativ einfach, eine solche Filter- bzw. Entzerrerschaltung zu überprüfen. Alles was man dazu benötigt, ist ein genauer Signalgenerator (Sinus) und ein gutes Voltmeter (am besten die altmodischen sehr guten Zeigerinstrumente). Letzterer sollte natürlich in der Lage sein, Wechselspannungen, auch bei hohen Frequenzen, korrekt anzuzeigen (die meisten preiswerten Messinstrumente können dies - entgegen den Angaben in der Beschreibung - nicht). Der versierte Elektroniker setzt statt auf Voltmeter auf ein genaues (digitales) Zweistrahl-Oszilloskop.

Messanordnung für Phonoentzerrer

Die Testschaltung wird gemäss Skizze aufgebaut. Der Sinusgenerator wird dabei so eingestellt (von Abgleich kann keine Rede sein), dass am Ausgang des Phono-Vorverstärkers bei 1kHz ein Wechselspannung von 1V angezeigt wird.

Im folgenden wird am Sinusgenerator nur noch die Frequenz geändert, die Amplitude bleibt gleich.







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Letzte Aktualisierung am 15.03.2007 - 11:03
 
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