Kling-Klangsteller
Mit Widerstand, Kondensator und Spule zum richtigen Klang (1) |
| 17.02.2006 |
Klangsteller sind in HiFi-Anlagen verpönt und in HighEnd-Verstärker sogar verboten. Doch so manches HighEnd-Gerät bedient sich doch der einen oder anderen Möglichkeit, den Klang zu beeinflussen. Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht (moderne Customs-IC's machen es möglich).
Zunächst, was macht ein Klangsteller überhaupt? Im Prinzip nichts anderes, als das ein bestimmtes Frequenzband beeinflusst wird. In vielen Verstärkern findet sich ein sog. Bass- und Höhenregler. Das ist die einfachste und gängigste Version. Je mehr Einstellmöglichkeiten hinzukommen, desto komplizierter wird es. Dann spricht der Fachmann auch nicht mehr von einem Klangsteller sondern von einem Equalizer. Und hiermit können bestimmte Frequenzbänder sehr fein auf die örtliche Gegebenheit angepasst werden.
Bis weit in die 80'er Jahre hinein galt es als schick, eine Stereo- oder Quadrophonieanlage mit einem 20-Band Equalizer zu besitzen (Natürlich mit der selbstgebastelten Aussteuerungsanzeige mit dem IC UAA180 - für jeden Regelbereich versteht sich.). Mit mehr oder weniger geschickten Einstellungen konnte so das Klanggeschehen auf die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden, denn ein normales Wohnzimmer ist alles andere als ein optimaler Hörraum. Heute sind in HighEnd-Verstärker »normale« Klangsteller eigentlich nicht mehr zu finden.
Dabei kann ein leichte Bassanhebung wahre Wunde wirken. Man erspart sich u.U. das wochenlange Boxen hin- und herschieben und den Besuch eines Akustikfachmannes der nebenberuflich noch als Innenausstatter tätig ist. Also, egal was die HighEnder so von sich geben: beweisen wir Mut zur aktiven Klangbeeinflussung. Das ist zudem immer noch billiger als der Besuch des zuvor genannten Fachmanns. Von dem eingesparten Geld gönnen wir uns dann eine 12-monatige Weltreise mit der jeweiligen »besseren Hälfte«.
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| Letzte Aktualisierung am 15.03.2007 - 11:01 |