C37 von Ennemoser zur Klangoptimierung - Dieter Ennemoser, im Gespräch mit Friedrich Hunold. Dieter Ennemoser über Dieter Ennemoser (1)
Seiten: 1 2 3 4
11.03.2010. - 17:36

Dieter Ennemoser


im Gespräch mit Friedrich Hunold. Dieter Ennemoser über Dieter Ennemoser (1)

10.12.2005


Einen Menschen zu interviewen der wie kein anderer für kontroverse Diskussionen in der HiFi-Szene gesorgt hat, ist nicht einfach. Es ist besonders dann nicht einfach, wenn man das Produkt verrissen hat. Zeit also, sich einmal mit dem Schöpfer des Produkts zu beschäftigen: Dieter Ennemoser. Der Mensch hinter dem C37-Lack.

Hatte ich noch gehofft, dass es bei dem üblichen Frage- und Antwortspielchen bleiben würde, so wurde ich bald enttäuscht. Das Interview selber beinhaltete soviel Tiefgang, dass man daraus kaum ein »normales« Interview machen kann.

Speziell für Dieter Ennemoser nun dieses abgewandelte Interview und damit meine Verneigung vor einem wirklich großartigen und liebenswürdigen Menschen.




Ennemoser: Da sitze ich nun und soll etwas Gescheites von mir geben. Ich sage nun, warum das wohl nicht funktionieren wird.

Um mein Denken für meine notwendigen Forschungen umzuprogrammieren, kam mir in den Sinn, beim Denken überhaupt auf Wörter und Sätze zu verzichten. Also war fortan meine Literatur nicht mehr wissenschaftlicher Art oder gar Fachliteratur oder gar Fachzeitschriften (man nennt sie auch »Magazine«), sondern Donald Duck-Heftchen und Clever & Smart-Comics. Flankierend dazu suchte ich die Gesellschaft von jungen Leuten und Kindern, deren Gehirne bekanntlich noch nicht von Worten und Sätzen »zerprogrammiert« sind.

Um es kurz zu machen: ich schulte meinen Instinkt und versuchte »aus dem Bauch heraus zu handeln« und dementsprechend zu forschen. Wie schwer das als erwachsener Mensch ist, zeigt ein Zitat von Pablo Picasso: »Ich habe als Kind wie Raffael zeichnen können, aber mein ganzes Leben dafür gebraucht, um kindlich zeichnen zu lernen.«.

Damit hatte ich nicht gerechnet. Das vorbereitete Script legte ich zur Seite und führt das Gespräch nun ebenfalls »aus dem Bauch heraus«. Ich brachte das Gespräch auf die angeblich mit C37 lackierte Röhre.

Ennemoser: Nein, da wird nichts lackiert. Ich weiss worauf Sie anspielen. Aber das Bild ist ein Pressefoto mit Alesa Vaic (links im Bild).

AVVT C37-Röhre

Lackierte Röhren wären bei den Betriebstemperaturen ja auch nicht gut. Ich darf sagen, dass der Lack für eine bestimmte Arbeitstemperatur (bis aufs Grad genau) entwickelt und aufgebracht wurde. Der Rest bleibt Betriebsgeheimnis, auch wenn es AVVT nicht mehr gibt.


Ich hatte es befürchtet. Nun sind wir also doch beim C37-Lack gelandet. Der Name Ennemoser ist untrennbar mit diesem Produkt verbunden. Können Sie eine kurze Beschreibung geben, wie C37 wirkt und was es damit überhaupt auf sich hat?







Weiter …





Letzte Aktualisierung am 15.03.2007 - 10:22
 
Who's Online
Besucher online für Röhrenverstärker Es sind 13 Gäste online
Werbung