nubox681, nubox Nubert Standlautsprecher - Nubert's Nubox681, Und tschüss Transmissionline … (4)
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20.08.2008. - 18:49

Nubert's Nubox681


Und tschüss Transmissionline … (4)

01.05.2007


HighEnd Lautsprecher auf Spikes

Wem es gar zu bassgewaltig wird, der hat bei Nubert standardmässig die Möglichkeit, mechanisch die Lautsprecher ausreichend vom Boden zu entkoppeln, was sich besonders bei Altbauten und Laminatfussböden empfiehlt. Penible Gemüter können hier um jeden Millimeter feilschen und jede nur erdenkliche Schalterstellung ausprobieren. Damit sind sie erst einmal beschäftigt und kommen nicht auf die Idee, Klangschalen zu kaufen. Wem es dann immer noch zu sehr rumst, sollte zusätzliche Spikes einsetzen (was wiederum eine nachjustage erforderlich macht) oder auf musikalische Darbietungen für Triangel und Glockenspiel umsteigen.

Meine Ambitionen zu mannshohen Transmissionlines oder monströsen Schallwänden hat sich jedenfalls bis hierhin erledigt. Und, liebe Breitbänder-Freaks, seid mir nicht böse, aber die Nubert hat es geschafft mich vom Breitbänder-Konzept zu verabschieden. Sorry. Ihr könnt mich Prolet schimpfen und mir ein Kainsmail aufstempeln, ist mir egal, aber ab und an möchte ich es eben richtig krachen lassen. Und das schaffen die bisherigen Konzepte eben nicht, wenn man nicht die humanuide Verbundenheit aufgeben will.

Und weil ich es gerne auch mal krachen lasse, sind für mich Röhrenverstärker mit mindestens 15 Watt ein Muss. Logisch, die 10 Watt-Grenze wird selten überschritten, aber dafür darf ich mit der Gewissheit leben, dass meine Verstärker Druck machen können. Und da ist bei einem 2W Single-Ended Verstärker schnell die Grenze erreicht. Natürlich hört sich so ein Verstärker an dem richtigen Breitbänder richtig geil an, aber …
Zurück zu der Nubox.

Die musikalischen Gemeinheiten meisterte die Nubert ebenfalls sehr souverän. Da, wo jeder aktive Subwoofer um Gnade fleht, macht die Nubox681 ein Event daraus. Extreme Membranauslenkungen und damit auch Verzerrungen gibt es nicht. Frank Fischer fingerte auf seinem Bass herum, dass es eine Pracht war. Völlig unangestrengt und sehr kontuiert. Alle Achung. Selbst bei den Spies »By Way of the World«, wo definitiv 20Hz Bassimpulse versteckt sind, geriet die Nubox681 nicht aus der Facon. Schadenersatz ist aber trotzdem fällig. Bei der digitalisierten »1812-Ouvertüre« rummste es derart stark, dass drei Rotweingläser vom Sideboard stürzten.

Die Nubox681 hat das, was ich lange gesucht habe: Klanggewalten pur und unverfälscht. An Röhrenverstärkern (egal ob Eintakt oder Gegentakt) ist jedoch eine Dämpfungsfaktor-Abstimmung erforderlich. Selten hat man das Glück, dass es auf Anhieb passt. Glauben Sie mir. Sie hören sonst nicht das, was die Nubox681 leisten kann.

Die verdammte Selbstsicherheit der Nubert-Leute ist so unberechtigt also nicht. Die Nubert-Lautsprecher Nubox681 sind auch (oder gerade) an Röhrenverstärker gut. Saugut. Basta.

Technische Kurzinfo:
Standlautsprecher: 2½-Wege, Bassreflex
Kurzdaten: >300W, 4Ω, 88,5 dB, 44Hz - 20kHz (±3dB)
Anpassung der Raumakustik über Schalter
Höhenverstellbare Justiervorrichtung
Massive Polklemmen inkl. Bi-Wiring


Weitere Informationen zu diesem Lautsprecher:
Nubert
Tel.: 07171 / 92690-0
Nubert




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Letzte Aktualisierung am 01.05.2007 - 08:29
 
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