Fostex C37 Breitbänder - Initium-Parvum Breitbandlautsprecher, Fostex-Breitbänder in Echtholz - die Membrane einmal mit und ohne C37 (1)
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20.08.2008. - 18:30

Initium-Parvum Breitbandlautsprecher


Fostex-Breitbänder in Echtholz - die Membrane einmal mit und ohne C37 (1)

02.12.2006


Mitten in der Abschlussphase dieses Tests teilte Roland Seidl mit, dass er die »Brocken schmeisst« und das Gewerbe Ende 2006 aufgibt. Schade eigentlich. Und was machen wir mit dem Test? Es ist mehr als fair, wenn er trotzdem wie geplant erscheint, denn das Fazit ist trotzdem interessant.

Und ich habe mich wirklich gefreut: am 7. Februar 2007 rief Roland Seidl bei mir an und teilte mir mit, dass er privat weitermacht. Ein kleiner Anfang (initium parvum) ist gemacht…




Fostex Hornlautsprecher Breitband

Am Anfang stand die Skepsis. Skepsis gegenüber einen Breitbänder der, laut RSL-Horn Inhaber Roland Seidl, mich irgendwann in den Bann ziehen würde. Gut vier Monate hat es nun gedauert, bis ich zwei wuchtige Pakete in Empfang nehmen durfte. Zwei Pakete deshalb, weil ich das Vergnügen hatte, ein identisch aufgebautes Lautsprecherpaar (je Paket ein Paar) ausgiebig testen zu dürfen.

Zwei Lautsprecherpaare deshalb, weil ein Paar mit Ennemosers C37-Zaubertinktur behandelt wurde, das andere Paar diesbezüglich jungfräulicher Natur war. Dabei wusste ich bis zuletzt nicht, welches Paar wirklich die alchemistische C37-Prozedur über sich ergehen lassen musste. Ich wurde nur darauf hingewiesen, peinlichst genau die Paarungen zu beachten.


Die Testlautsprecher kamen mit der weiteren Bitte, nicht gleich die musikalischen Gemeinheiten aufzufahren, sondern sich diese Lautsprecher mit normalsterblicher Musikkost anzuhören und zu urteilen. Da ich derzeit sowieso auf den 1970'er und 1980'er-Jahre Trip bin und mir von Genesis, The Alarm, Great White, Hawkwind und Consorten alles digitalisiert 'reinziehe, was ich sonst nur noch verknistert, verrauscht und verknackst kenne, konnte ich dieser Bitte mit extremer Leichtigkeit nachkommen. Digital remastert deshalb, weil die Feten aus meinem HiFi-Holozän ihre Spuren auf den gepressten Rillen hinterlassen haben und es somit nie wieder zu einem akustischen Genuss kommen kann.

Hören wir also mit normaler Kost. Das übliche eben. Etwas Klassik, etwas Rock und Pop und etwas Unplugged. Einmal Querbeet. Kurz gesagt - alles was der CD-Schrank hergibt.

Und mit etwas know-how und Hardware-Basteleien konnte sogar ein direkter Hörvergleich zwischen den Lautsprecherpaaren realisiert werden - ohne den Ohren eine längere Pause zu gönnen und damit ohne jede Chance einer Fehlbeurteilung.

Das von der geringen Membranfläche des Fostex-Breitbänders keine Tiefbässe zu erwarten sind, sollte einleuchten. Und mit etwa 95dB Wirkungsgrad kamen auch nur die Röhrenverstärker zum Einsatz, die leistungsmässig unterhalb 20W agieren. Also, vorzugsweise der EL156- und 845-Eintaktverstärker und als Vertreter der Gegentaktfraktion der modifizierte 6AS7G-Röhrenverstärker. Die 50 und 100-Watter bleiben also bei diesem Test kalt.

Da stehen sie nun. Auf drei kleine Holzspikes. Insgesamt etwas kippelig - aber sie stehen. Für HighEnd-Narren mit krabbelnden oder laufunsicheren Kindern leider nicht geeignet. Auch an Gewicht haben diese Lautsprecher kaum etwas in die Waagschale zu werfen - trotz des Echtholzes.








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Letzte Aktualisierung am 15.03.2007 - 10:31
 
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