3-Wege Standlautsprecher, Frequenzweiche - Speaker Trade: Standlautsprecher SB238, Trotz kleiner Membranfächen der Lautsprecher: erstaunlich leistungsfähig (2)
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11.03.2010. - 17:35

Speaker Trade: Standlautsprecher SB238


Trotz kleiner Membranfächen der Lautsprecher: erstaunlich leistungsfähig (2)

27.10.2005


Mivoc Lautsprecher SB238

Dadurch, das die Bassreflexbox auf Füssen (Absorber) oder gar auf Spikes steht, wirken die 80cm grösser, als gedacht. Und mit einigen Unterlegscheiben vorne kann die Box noch etwas ausgerichtet werden. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen.

Prompt folgt dann das erste kleine Wunder: optisch gefällt die Lautsprecher-Box allen wichtigen Familienmitgliedern (auch der technikfeindlichen Oma - »Kann man die Lautsprecher nicht irgendwo hinterm Schrank…«).

Die akustische Quälereien rekrutieren wir aus üblicher Hörkost. Einmal Querbeet: z.B. Frank Fischer, Garden of delight, Apokalyptica Mark Knopfler und dem Tchaikowsky-Kracher » Finale der 1812 Overtüre« (letzteres von einer Sample Surround CD).


Und ja, wir sind gemein. So hundsgemein, dass wir jede Gegenkopplung (und sei sie noch so denzent) aus den Verstärkern entfernt haben. Ich muss dazu sagen, dass alle Übertrager von einem Anbieter stammen und die Verstärker so aufgebaut sind, dass sie theoretisch einen Frequenzbereich von 10Hz bis weit über 25kHz übertragen könnten - wenn man sie denn auch liesse. Gut, 99,9% aller bezahlbaren Lautsprecher machen dies aber nicht mit und so muss man mit dem leben, was man bekommt. Bei der MIVOC eben von 30Hz bis 21kHz.

An den Gegentaktverstärkern spielte der Lautsprecher recht frei auf. Knackiger Bass, bei Frank Fischer leicht verdröhnt und insgesamt etwas zu scharfe Höhen. Bei Garden of delight fuhren wir aus Angst vor der sich verflüchtigenden Bassmembran die Lautstärke zurück. Der Hub bei Don't leave me tonight war dann für den 13cm Bässe doch etwas zu heftig. Und nach den digitalisierten Kanonenschüsse der 1812 Overtüre die mit knapp 70W aus der 6550-Endstufe donnerten, war erst einmal Feierabend. Die Gemüter wollten beruhigt werden: die Nachbarschaft wegen den Kanonenschlägen und Uli wegen der Befürchtung, dass die 13cm-Chassis das nicht überlebt haben können.

Sie haben es überlebt. OK, die Kanonenschläge haben wir schon einmal wesentlich kräftiger »gefühlt« und Frank Fischers Magic Spells, Broken Arrow oder Ritual of the wind können wirklich (fast) jeden Lautsprecher dazu bringen, um Gnade zu flehen. Viel wichtiger hierbei ist, dass trotzdem kein Detail verschluckt wird. Wenn man aber normale Musikkost fährt, meistert die SB-238 die Sache doch erstaunlich gut.

Ein Manko sind aber die teilweise zu scharfen Höhen. Merkwüdiger Weise im Zusammenhang mit einem fehlenden Bassfundament bzw., wenn die Lautsprecher diesbezüglich es einfach nicht mehr schaffen. Dazu aber später.




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Letzte Aktualisierung am 15.03.2007 - 10:33
 
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