, Dynaco, Dynakit, Palcom, Dynavox Ultralinear-Röhrenverstärker ECC81, ECC82, ECC83, 6SN7, 6SN7GT, EL34, 6550 Tunen - Röhrenverstärker-Tuning, Schaltungsvariationen und Hafler & Kereos (4)
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20.08.2008. - 18:36

Röhrenverstärker-Tuning


Schaltungsvariationen und Hafler & Kereos (4)

11.04.2007


Schaltplan des Verstärkers

Der Schaltplan des Verstärkers zeigt, worum es im ersten Aufbau geht. Der gesamte Aufbau folgt einem symmetrischen Konzept, welches bereits in meinem Röhrenvoll- verstärker mit der 6AS7G eingesetzt wurde. Die Vorstufe ist hier jedoch erweitert bzw. umdimensioniert worden. Neben der standadisierten Eingangsempfindlichkeit von 775mV sollte auch die Möglichkeit einer dezenten Gegenkopplung möglich sein. Zum Vergleich: der ursprüngliche (Dynavox-) Röhrenverstärker benötigt zur Vollaussteuerung so um die 600mV bei einem Eingangswiderstand von über 50kΩ. Der Eingangswiderstand »meiner« Schaltung liegt jedoch um einiges darunter und kommt so auch den modernen Signalquellen sehr entgegen. Klangbeeinflussende Fehlanpassungen sind damit hinfällig.

Diese Schaltung an sich ist gut für einen Frequenzbereich von etwa 10Hz bis 60kHz (-3dB). Das heisst aber nicht, dass dieser Frequenzbereich auch tatsächlich (also am Übertrager) erzielbar ist! Mit zwei EL34 (die letzten Original Tesla-Röhren) werden 30W zwar locker erreicht, die beiden (vier) EL34 werden jedoch nicht richtig ausgelastet. Diverse Versuche mit E34L von JJ zeigten, dass noch etwas mehr drin wäre, aber da spielt paradoxerweiser der 246VA-Netztrafo nicht mehr so ganz mit.

Für abschliessendes Feintuning und genauen Abgleich blieb mir allerdings keine Zeit, denn ausgerechnet jetzt kam mir ein Dynavox VR80 dazwischen und damit auch die Bekanntschaft mit einer »Hafler & Kereos-Schaltung« in natura. Nachdem der VR80 nun wieder bei seinem (glücklichen) Besitzer steht, wurde mein Röhrenverstärker auf Hafler & Kereos umgebaut, denn ich habe mit diesem Verstärker noch etwas vor (weil mich die aufgedruckten Leistungsdaten des Netztrafos verführen).

Schaltplan des EL34-Röhrenverstärkers

Viel geändert ist nicht. Lediglich ein Umbau in der Vorstufe die nun durch eine ECC83 gebildet wird. In der 6SN7GT-Treiberstufe waren zudem einige Widerstände anzupassen - prompt stellten sich auch hier die gleichen Probleme ein, wie schon im VR80-Artikel beschrieben.

Siebwiderstand im Roehrenverstaerker

Kein Wunder, dass die Chinesen deshalb »dicke Klopper« als Siebwiderstand eingesetzt haben. Wohlwissend, dass dieser verdammt heiss wird. In neueren Röhrenverstärkern ähnlicher Machart ist dieser Widerstand auf lediglich 5W abgespeckt und eine potentielle Fehler Brandquelle.



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Letzte Aktualisierung am 15.04.2007 - 08:51
 
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